Nudge am 29.01.2009

phpmssqladmin / phpmsadmin – wohl doch ausgestorben

in MySQL, PHP | Tags: phpmsadmin, phpmssqladmin, phpmysqladmin

Es bewegt sich einfach nichts mehr im Projekt. Keine Updates auf Sourceforge, keine Pläne.

Der Entwickler Adam Voigt scheint zwar noch in anderen Projekten aktiv zu sein, aber er antwortet nicht auf Email-Anfragen bezüglich des Projekts – mir jedenfalls nicht. 😐

Vielleicht ziehe ich mir die Quellen aus dem SVN und bastel selber weiter dran rum. Vor allem die schwache Geschwindigkeit stört mich, was eventuell aus fehlendem Caching herrühren könnte. Daneben gibts nicht mal ein einfaches SQL-Feld, in das man schnell mal eine Abfrage eintippen kann. Außerdem sind die Operationen mehr als unvollständig.

Witzig: Das Projekt heißt phpmsadmin – allerdings sucht wohl jeder nach phpmssqladmin, analog zu phpmysqladmin. Da ich das auch glaubte  und die Beiträge hier unter phpmssqladmin schrieb, werde ich häufig genau deswegen gefunden… Also Leute – ich bins nicht! Aber vielleicht werde ich es noch werden. 😉

stay tuned


Das mark ich mir: Alltagz Mr Wong Yigg Del.icio.us Yahoo MyWeb Blinklist Google folkd
 

13 responses to “phpmssqladmin / phpmsadmin – wohl doch ausgestorben”

  1. Nudge says:

    Hallo Ingmar,

    die Tabellen habe ich auf deinen Tipp hin, den Eintrag muss ich irgendwie übersehen haben…
    Um das Positive zu sehen:
    * Man kann halt auf MSSQL arbeiten, ohne wegen dem SQL Enterprise Manager gleich einen Windows-Rechner per Remote Desktop anspringen zu müssen.
    * Man kann mehrere Abfragen in einer Datei zusammen abspeichern, die Abfrage ergibt dann mehrere Ergebnis-Tabs. Das ist wirklich cool. Einzig störend: Per Ctrl-Enter gehts nicht, der Button “Mensch rennt” mit angeblichem Shortcut Ctrl-Enter führt auch mehrere Abfragen aus. Aber das ist ja schnell antrainiert.
    * Die Geschwindigkeit ist enorm (ein sehr erfreuliches Feature :-))
    * Man sieht viele Metadaten

    Negativ ist mir gerade aufgefallen, dass man zwar Primärschlüssel löschen und hinzufügen (?) kann, aber keine Indizes…hmm.

    Also den Enterprise Manager ganz ersetzen wird es eventuell nicht, aber für die meisten täglichen Aufgaben in MSSQL denke ich reicht es völlig aus. Gerade weil die Geschwindigkeit stimmt, sehe ich hier sogar Vorteile. Für MySQL werde ich sicherlich weiterhin zum phpmyadmin greifen, vielleicht aus Gewohnheit.

    Aber alles in allem ist Squirrel ein echter Linux-App-Tipp…ähm ja.

  2. Ingmar says:

    Ok, bzgl. Menüführung und Bedienung muß ich Dir leider Recht geben, da haben sich die Entwickler nicht mit Ruhm bekleckert. (Aber das habe ich ja auch nicht als Vorteil genannt 😀 )

    Du kannst Dir deine Skripte aber auch auf dem Filesystem speichern und dann ohne die Lesezeichen auskommen.

    Und sonst? – Die Codevervollständigung?

    Aber bei MSSQL ist doch die Ordnung nun mal: Datenbank->Benutzer->Benutzerobjekte(Sichten, Tabellen, etc.)
    Und im Regelfall findet man unter dbo.* die Tabellen usw.
    Das machen die Default-Windows-Tools genau so (meine ich mich zu errinnern)

  3. Nudge says:

    So, ein erster Test mit MySQL und MSSQL: Das Programm ist irgendwie …tumb.

    Zunächst wundert mich, dass bei MSSQL unter Objekte alle Datenbank-Benutzer, aber keine Tabellen aufgelistet werden. Die Tabellen muss man also kennen, es gibt anscheinend keinen Weg, diese zu browsen. Dafür wird einem gleich ein Filter-Symbol für zusätzliche WHERE-Bedingungen angeboten. Das ist hier richtig fehl am Platz, denn ohne Tabellen oder Abfragen bringt es natürlich nur Fehlermeldungen.

    Im Gegensatz zu den fehlenden Tabellen gibt es Administrationsfunktionen ohne Ende: Log löschen, Datenbank verkleinern, Datenbank-Script erstellen – alles Dinge, die ich aus Sicherheitsgründen in einen Extra-Admin-Menü verdammt hätte, da will ich nicht mal so aus Versehen draufklicken.

    Dann kann man ausgeführte Abfragen zwar als Lesezeichen ablegen, aber der angegebene Shortcut Strg-J zeigt nicht die Liste der Lesezeichen an, sondern kopiert die Abfrage in das aktuellen SQL-Blatt (ohne das Blatt geht gar nichts).

    Hat man zwei, drei Sessions mit verschiedenen Datenbanktypen offen, bringt das nicht viel: Jede Datenbank hat evtl. eine andere Syntax und Tabellenstruktur. Und die Auswahl der Lesezeichen muss man jedesmal umständlich über das Hauptmenü durchführen, das hätte eigentlich ins Menü des “SQL-Blatt” gehört, zum Beispiel als Dropdown oder einblendbares Panel.

    Die Menüs sind meines Erachtens voll überfrachtet und unsinnig sortiert. Manchmal sind Schließen-Buttons oben rechts à la Windows, manchmal nur als Schließen-Buttons wie Dialoge. Aber da kann man sich vielleicht dran gewöhnen. Ich werde noch weiter damit arbeiten und versuchen, positive Seiten an der Software zu finden.

  4. Nudge says:

    Du weißt ja, was ich von Java halte…da ist jedes Paket eins zu viel 😉

  5. Ingmar says:

    Du alter Jammerlappen,

    je nachdem wie viele verschiedene Datenbanken Du anbinden willst sind es 4 Pakete …
    – JRE
    – Squirrel
    – MySQL-JDBC
    – MSSQL-JDBC

    Wenn Squirrel Dir alle JDBC-Treiber mitliefern würde, wäre es ein riesiges Paket und dann würdest Du wieder jammern, das die alle JDBC-Treiber mit ausliefern obwohl die meisten Nutzer, so wie auch Du, nur einige wenige wirklich brauchen …

    Demnach würde ich dann hier lesen:

    Nudge sagt:
    Man man, die liefern ja alle JDBC-Pakete mit aus, die müllen mir mein System zu!

    😉
    Welche Herausforderung?

  6. Nudge says:

    OK, die Herausforderung hatte ich erst überlesen 🙂
    Hier kommt die Debian-Antwort (ohne Extra Paket-Quellen):

    nudge@lx:~> apt-cache search jdbc
    haskell-hsql-doc – API documentation of the HSQL library for Haskell
    haskell-hsql-mysql-doc – API documentation of the hsql-mysql library for Haskell
    haskell-hsql-odbc-doc – API documentation of the hsql-odbc library for Haskell
    haskell-hsql-postgresql-doc – API documentation of the hsql-postgresql library for Haskell
    haskell-hsql-sqlite3-doc – API documentation of the hsql-sqlite3 library for Haskell
    hsqldb-server – Java SQL database server
    libc3p0-java – library for JDBC connection pooling
    libc3p0-java-doc – library for JDBC connection pooling
    libcommons-configuration-java – Java based library providing a generic configuration interface
    libghc6-hdbc-dev – Haskell Database Connectivity, GHC6 package
    libghc6-hsql-dev – Multi-Database Interface System library for GHC6
    libghc6-hsql-mysql-dev – MySQL driver of the HSQL library for GHC6
    libghc6-hsql-mysql-prof – MySQL driver of the HSQL profiling library for GHC6
    libghc6-hsql-odbc-dev – UnixODBC driver of the HSQL library for GHC6
    libghc6-hsql-odbc-prof – UnixODBC driver of the HSQL profiling library for GHC6
    libghc6-hsql-postgresql-dev – PostgreSQL driver of the HSQL library for GHC6
    libghc6-hsql-postgresql-prof – PostgreSQL driver of the HSQL profiling library for GHC6
    libghc6-hsql-prof – Multi-Database Interface System profiling library for GHC6
    libghc6-hsql-sqlite3-dev – SQLite driver of the HSQL library for GHC6
    libghc6-hsql-sqlite3-prof – SQLite driver of the HSQL profiling library for GHC6
    libhsqldb-java – Java SQL database engine
    libhsqldb-java-doc – documentation for HSQLDB
    libhsqldb-java-gcj – Java SQL database engine (native code)
    libhugs-hdbc – Haskell Database Connectivity, Hugs package
    libjtds-java – JDBC 3.0 driver for Microsoft SQL Server(tm) and Sybase(tm)
    liblog4j1.2-java – Logging library for java
    liblog4j1.2-java-gcj – Logging library for java (native code)
    libmysql-java – Java database (JDBC) driver for MySQL
    libpg-java – Java database (JDBC) driver for PostgreSQL
    libpostgis-java – geographic objects support for PostgreSQL — JDBC support
    libsequel-core-ruby – Lightweight database access toolkit for Ruby (core files)
    libsequel-core-ruby1.8 – Lightweight database access toolkit for Ruby (core files)
    libsequel-ruby – Lightweight database access toolkit for Ruby
    libsequel-ruby1.8 – Lightweight database access toolkit for Ruby
    libstruts1.2-java – Java Framework for MVC web applications
    libxapool-java – connection pooling for JDBC
    openoffice.org-base – OpenOffice.org office suite – database
    openoffice.org-sdbc-postgresql – PostgreSQL SDBC driver for OpenOffice.org
    libhibernate-entitymanager-java – Hibernate EntityManager
    libproxool-java – Java JDBC connection pool
    sun-java6-javadb – Java(TM) DB, Sun Microsystems’ distribution of Apache Derby
    nudge@lx:~>

    Allerdings benutze ich ein JRE-Download von java.sun.com. Ich bin jetzt allerdings ein bisschen von SQuirrel enttäuscht, dass es wieder weitere JDBC-Treiber benötigt…dieser ganze Java-*eis* müllt mir schon wieder die Kiste zu. 🙂

  7. Nudge says:

    Okay.

    Merkwürdig nur, dass ich die ganzen Plugins bei der Installation aktiviert hatte…wer weiß 😉

  8. Ingmar says:

    Moin,

    Du kannst Dir ganz einfach die JDBC-Treiber downloaden.
    Und dann einen neuen Treiber im SQuirrel anlegen.
    Unter dem Reiter “Alternativer Class Path” kannst Du dann die JAR-Datei angeben.

    Lange habe ich überlegt, aber ich kann nicht anders, ich muß es Dir vorhalten:
    Mit nem gescheiten Linux wärs net passiert …. <:D
    emerge -s jdbc
    [ Applications found : 9 ] – anbei eine Auswahl
    http://jdbc.postgresql.org/
    http://www.mysql.com/products/connector/j/
    http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?familyid=07287b11-0502-461a-b138-2aa54bfdc03a&displaylang=en
    http://jaybirdwiki.firebirdsql.org/

    Nun, frohes Schaffen und gutes Gelingen

  9. Nudge says:

    Bis auf die jdbc-odbc-Bridge waren keine Treiber-Plugins verfügbar… :-/ Eventuell muss ich meine JRE erneuern, oder die CLASSPATH-Variable passt noch nicht.
    Oder hast Du einen Tipp dazu?

  10. Ingmar says:

    Na und?
    Schon einem ausführlichen Test unterziehen können?

  11. Nudge says:

    Bin grad am Downloaden.
    Wenn es wirklich so toll ist, dann bin ich gespannt wie Flitzebogen…

  12. DonTermi says:

    Na da bin ich mal gespannt 🙂

  13. Ingmar says:

    Moin Nudge,

    ich kann Dir mit gutem Gewissen ein anderes Tool empfehlen.
    http://squirrel-sql.sourceforge.net/

    Ist in Java geschrieben, Opensource und bietet Funktionen die man sonst teuer beuzahlen muss.
    – MultiDB
    – viele Plugins
    – SQL-Code Vervollständigung, inkl. Datenbank-, Tabellen- und Feldname, auch unter Nutzung von Aliasen
    – ….

    Ich kann das Ding nur empfehlen ….
    Versuchs einfach mal

    Ingmar

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