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	<title>Lieber Linux &#187; Microsoft</title>
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	<description>Linux und Open Source Software im Blog</description>
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		<title>Linux wird 3</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 07:02:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nudge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Kernel]]></category>
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		<description><![CDATA[Sorry, hier wollte ich Euch natürlich nicht hinter&#8217;s Licht führen: Linux ist mittlerweile 20 (!) Jahre alt. Ein Grund zum feiern, dachte sich natürlich auch Microsoft und schickte sogar ein handgebasteltes Geburtstagsgeschenk in Form eines Video-Ständchens vorbei. Aber heute hat der Linux-Kernel den Versionsstand 3.0 erreicht. Nachdem ich die letzten Wochen fast täglich auf www.kernel.org schaute, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, hier wollte ich Euch natürlich nicht hinter&#8217;s Licht führen: <strong>Linux</strong> ist mittlerweile 20 (!) Jahre alt. Ein Grund zum feiern, dachte sich natürlich auch <strong>Microsoft</strong> und schickte sogar ein <a href="http://video.linux.com/video/2127">handgebasteltes Geburtstagsgeschenk</a> in Form eines <strong>Video</strong>-Ständchens vorbei.</p>
<p><a href="http://video.linux.com/video/2127"><img class="aligncenter size-full wp-image-989" title="dede" src="http://www.lieber-linux.de/wp-content/uploads/dede.jpeg" alt="" width="248" height="179" /></a></p>
<p>Aber heute hat der Linux-<strong>Kernel</strong> den Versionsstand <strong>3.0</strong> erreicht. Nachdem ich die letzten Wochen fast täglich auf <strong>www.kernel.org</strong> schaute, kam heute morgen endlich per heise.de die Erlösung: Er ist fertig. Allerdings steht er noch nicht zum Download bereit.</p>
<p>Wer jetzt denkt, der neue Kernel ist ca. 1,5 mal so groß wie der letzte, wird enttäuscht: Die Serie 2.6.x findet vom letzten stabilen Kernel 2.6.39.3 einen (fast) nahtlosen Übergang, der neue Kernel ist also im Prinzip <strong>2.6.40</strong>. Nur fast, weil die Änderung der <em>Länge</em> der <strong>Versionsnummer</strong> nicht ganz unproblematisch war &#8211; oder vielleicht noch ist. Und um das Thema abzurunden: Auch Microsoft erscheint in der Liste der Firmen, die sich recht aktiv an der Entwicklungsarbeit beteiligten. Allerdings wurde hier angemerkt, dass die vielen <strong>Commits</strong> eher kleinere Änderungen am eigenen Hyper-V-Modul waren.</p>
<p>Sobald er auf www.kernel.org erscheint, werde ich zwei Rechner damit ausstatten. Dank der offiziellen <strong>Debian Kernel Configs</strong> (die zumindest auf Stand 2.6.38.2 sind) ist so ein eigens gebackener Kernel auch keine zeitraubende Konfigurationsarbeit mehr. Ich werde dann von meiner Erfahrung mit der <strong>Stabilität</strong> berichten.</p>
<p>Stay tuned!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Lizenzen, Lizenzen, Lizenzen</title>
		<link>http://www.lieber-linux.de/2010/04/lizenzen-lizenzen-lizenzen/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 10:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nudge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophisches]]></category>
		<category><![CDATA[Exchange]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich mich nicht aufregen. Eigentlich wollte ich nur nachschauen, was ein Exchange-Server kostet. Denn wenn man als Firmen-Admin unterwegs ist, muss man alle Optionen abchecken und sich für die passendste entscheiden &#8211; auch wenn das manchmal bedeutet, Geld an ungeliebte Institutionen auszugeben. Jeder, der schon mal einen Terminal Server lizensiert hat, weiß, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich mich nicht aufregen.</p>
<p>Eigentlich wollte ich nur nachschauen, was ein Exchange-Server kostet. Denn wenn man als Firmen-Admin unterwegs ist, muss man alle Optionen abchecken und sich für die passendste entscheiden &#8211; auch wenn das manchmal bedeutet, Geld an ungeliebte Institutionen auszugeben.</p>
<p>Jeder, der schon mal einen Terminal Server lizensiert hat, weiß, dass das nicht nur ein Kosten-Posten ist. Zunächst bezahlt man den Windows Server (mit Terminal-Funktionen) im allgemeinen. Dann, dass x Benutzer darauf im allgemeinen zugreifen dürfen (die User-CALs). Und schließlich, dass x Benutzer gleichzeitig auf dem Terminal Server eine RDP-Session öffnen dürfen. Alles, was über 5, dann 25 User hinausgeht, macht man dann wohl lieber mit einer Volumen-Lizenz.</p>
<p>Nun, da dachte ich jetzt auch beim Exchange Server daran. Siehe da, der neue Exchange Server 2010 ist da. Was sind die Neuerungen? Was muss ich für diese berappen? Zuerst war ich verwundert, dass es einen Punkt &#8220;Pricing&#8221; und einen anderen &#8220;Licensing&#8221; gab. Ist das für einen Kunden nicht dasselbe? Für Kohle gibts die Nutzungserlaubnis, ergo Lizenz. Naja, egal.</p>
<p>Im zweiten Schritt schaute ich nach Volumen-Lizenzen, denn es wäre ja schön zu wissen, dass man für x Benutzer dann frei werkeln kann.  Zunächst wurde ich dafür auf eine <a href="http://www.microsoft.com/licensing/about-licensing/how-volume-licensing-works.aspx">Übersichtsseite</a> geleitet. Diese bietet außer einem bißchen allgemeinem Blabla auch einen Verweis auf ein PDF-Dokument, in welchem die Optionen für Volumen-Lizenzen aufgeführt sind.</p>
<p>Erschreckt war ich dann über den Umfang: 65 Seiten soll ich hier lesen? Beim groben Durchblättern fiel mir auf, dass ich statt Informatik vielleicht hätte Jura studieren sollen, um Exchange einzusetzen. Hier und da war von Bundles die Rede, wo Windows an Office gekoppelt wird und so weiter. Das will ich doch gar nicht&#8230;ich möchte doch einen Exchange Server aufsetzen.</p>
<p>Schließlich kam das blanke Entsetzen: Mitten auf Seite 4x wird mir erklärt, dass dieses &#8220;simple, user friendly&#8221; Lizensierungsmodell doch mir vor allem &#8220;Flexibility&#8221; und &#8220;Simplicity&#8221; bietet. Wie bitte ?! Für wie blöd halten mich die Werbetexter aus Redmond denn bitte. Es gibt im 21. Jahrhundert durchaus flexiblere und einfachere Wege, Software einzusetzen.</p>
<p>Und da habe ich mich dann doch aufgeregt.</p>
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		<title>Das wäre mit caching nicht passiert</title>
		<link>http://www.lieber-linux.de/2009/11/das-ware-mit-caching-nicht-passiert/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 22:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nudge</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hab ich grad bei heise.de entdeckt: &#8220;Die Internetnutzer weltweit haben im September insgesamt 3,9 Milliarden Stunden und damit 14,5 Prozent ihrer Surfzeit auf Microsoft-Webseiten verbracht.&#8221; &#8211; das wäre mit Caching auf dem Webserver aber nicht passiert! Mal im Ernst: Kennt jemand eine langsamere Seite als msdn? Dagegen ist selbst WordPress ein Fest in Lichtgeschwindigkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hab ich grad bei heise.de entdeckt: &#8220;<em>Die Internetnutzer weltweit haben im September insgesamt 3,9 Milliarden Stunden und damit 14,5 Prozent ihrer Surfzeit auf Microsoft-Webseiten verbracht.</em>&#8221; &#8211; das wäre mit Caching auf dem Webserver aber nicht passiert! <img src='http://www.lieber-linux.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Mal im Ernst: Kennt jemand eine langsamere Seite als msdn? Dagegen ist selbst WordPress ein Fest in Lichtgeschwindigkeit. <img src='http://www.lieber-linux.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Wohin geht Nokia?</title>
		<link>http://www.lieber-linux.de/2009/08/wohin-geht-nokia/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 13:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nudge</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zuerst kaufte Nokia Trolltech auf, die Macher von Qt. Dann verkündeten die Finnen als neue Platform Maemo, welches auf GTK+ und Hildon (einem mobile-Widget-Set auf GNOME-Basis) aufbaut und Symbian ablösen soll. Heute lese ich, dass Nokia mit Microsoft daran arbeitet, die ganzen Office-Programme auf Symbian zu bringen&#8230; Ich glaube, Nokia weiß grad nicht, in welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst kaufte Nokia Trolltech auf, die Macher von <strong>Qt</strong>. Dann verkündeten die Finnen als neue Platform <strong>Maemo</strong>, welches auf <strong>GTK+</strong> und Hildon (einem mobile-Widget-Set auf <strong>GNOME</strong>-Basis) aufbaut und <strong>Symbian</strong> ablösen soll. Heute lese ich, dass <strong>Nokia</strong> mit <strong>Microsoft</strong> daran arbeitet, die ganzen <strong>Office</strong>-Programme auf <strong>Symbian</strong> zu bringen&#8230;</p>
<p>Ich glaube, Nokia weiß grad nicht, in welche Richtung sie gehen sollen. Anstatt wie Apple mit dem <strong>iPhone</strong> (alles schick) oder Google mit <strong>Android </strong>(Linux, alle Daten im Netz) ein strategisches Ziel zu verfolgen, welche man Nutzern kommunizieren kann, wird die Entwicklung ihrer Handys immer wieder neu erfunden. Coole Apps lassen auf diesem Wege sicherlich in den nächsten Jahren auf sich warten. Da ist man froh, wenn die Dinger nicht ständig abstürzen. Wer drei Plattformen pflegen muss, kann das nicht stemmen. Vor allem <strong>Qt</strong> und <strong>GTK+</strong> gleichzeitig zu fahren&#8230;</p>
<p>Bei dieser Kopflosigkeit braucht man sich nicht zu wundern, wenn alle zwei Wochen irgendein Qt-Ding aus Marketing-Überlegungen umbenannt wird. Wahrscheinlich sitzen in der jetzigen &#8220;Krisenzeit&#8221; einige Consulting-Firmen zuviel bei denen rum und wissen außer Umbenennungen nichts besseres zu tun &#8211; naja, und natürlich ordentlich Geld verbraten <img src='http://www.lieber-linux.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
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		<title>Flugsimulator: Microsoft Flight Simulator und Alternativen</title>
		<link>http://www.lieber-linux.de/2009/02/flugsimulator-microsoft-flight-simulator-alternative/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 22:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nudge</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Flugsimulator ist nicht gleich Flugsimulator! Das musste ich gerade schmerzlich feststellen. Zum einen habe ich als Linux-Nutzer den Anspruch, für jede Applikation ein Open-Source-Pendant zu finden. Auf der anderen Seite muss ein Spiel echten Spaß machen, wenn man es nicht nur mal ausprobieren, sondern länger spielen will. Als Flugsimulatoren benutzte ich bisher folgende Software. Sopwith [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Flugsimulator ist nicht gleich Flugsimulator! Das musste ich gerade schmerzlich feststellen. Zum einen habe ich als Linux-Nutzer den Anspruch, für jede Applikation ein Open-Source-Pendant zu finden. Auf der anderen Seite muss ein Spiel echten Spaß machen, wenn man es nicht nur mal ausprobieren, sondern länger spielen will. Als Flugsimulatoren benutzte ich bisher folgende Software.</p>
<p><span id="more-303"></span></p>
<h3>Sopwith Camel: Absolut archaisch</h3>
<p>Dieses Mini-DOS-Spielchen war so extrem billig und einfach, dass es schon wieder Kult wäre, es zu spielen. Vielleicht baut jemand mal ein Flashfilmchen davon? Für die Desktop-Variante gibts mit <a title="SDL Sopwith" href="http://sdl-sopwith.sourceforge.net/">SDL Sopwith</a> immerhin einen Port (eine Portierung eines Win/DOS-Programms nach Linux). Für den langanhaltenden Spielspaß ist es wahrscheinlich nichts mehr, aber es sollte der Vollständigkeit halber erwähnt werden. Für Freaks der martialischen FlugkunstÂ wäre noch F16 Tomcat und Red Baron zu nennen, aber um diese Sparte solls hier mal nicht gehen.</p>
<h3>Microsoft FS 2002: Der Realität nahe</h3>
<p>Als &#8220;Flightsimmer&#8221; habe ich früher den FS 2002 von Microsoft gern genommen. Die Grafik war für den Einstieg echt OK, und mit Hilfe des Fluglehrers, einem komischen Vogel namensÂ Rod Machado, habe ich den Hobby-Pilotenschein gemacht. Natürlich habe ich erst versucht, selbst zu starten, fliegen und zu landen, was natürlich ordentlich in die Hose ging. Mit Hilfe des beiliegenden PDFs der Flugschule hat es aber echt Spaß gemacht und ich habe eine Menge (auch für das echte Leben) gelernt.</p>
<h3>Microsoft FS 2004: Höher, schneller, weiter</h3>
<p>In der Zwischenzeit war ich meist hin und wieder mit dem FS 2004 aus Redmond unterwegs. War der FS 2002 noch recht rustikal gebacken, war die Menge hinzugekommener Features beim FS 2004 wirklich beeindruckend: Die AI des Luftverkehrs war komplexer geworden, die Flugsicherung echter und es gabÂ jede Menge neuer Flugzeuge, wenn auch viele historische darunter. Ebenso war dieÂ Darstellung von SzenerieÂ und Wetter deutlich besser geworden, und es gab nun erstmals ein richtig brauchbares GPS-Gerät an Board &#8211; das Garmin 500. UndÂ lastÂ but the greatest:Â Die Rendering-Geschwindigkeit war verbessert worden! Mit dem selben Rechner lief also die neue Version schneller und flüssiger als die alte. So etwas Seltenes! Die im Internet verfügbaren Szenerien und Flugzeuge haben aus dem Programm über die Zeit eine richtige Sammelschatztruhe gemacht.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 288px"><a href="/bilder/090220-Leipzig-Flughafen.jpg"><img title="Flughafen Leipzig/Halle in FS 2004" src="/bilder/090220-Leipzig-Flughafen-xs.jpg" alt="Flughafen Leipzig/Halle in FS 2004" width="278" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">Flughafen Leipzig/Halle in FS 2004</p></div>
<p>Einziger Nachteil: Die 4. CD musste immer im Laufwerk verbleiben, sonst startete das Programm nicht. Das ist allerdings zu verkraften.</p>
<p style="float:none;clear:left;">
<h3>Microsoft FSX: Die Verschlimmbesserung in Software</h3>
<p>FSX kam erstmals auf zwei DVD statt CDs. Die Installation forderte mind. 15 Gigabyte und man denkt, was für eine Riesenszenerie, ich freue mich schon auf die Gebäude-Details. :-O Aber nix da. Zunächst flutschte da etwas von <em>&#8220;Visual C++ Runtime&#8221;</em> durch den Installationsbildschirm, was mich kurz stutzig machte: Eine Flugsimulation auf einer Klickiklacki-Laufzeitumgebung? Wie soll das denn laufen..höchstens watscheln. Bei solch einer App erwarte ich neben dem C/C++-Code eher noch Assembler-Anteile. Naja, und so war es dann auch: Zuerst startete das Programm ca. 10 Minuten lang einen Splashscreen, während die Festplatte einen Klimax an Belastung kennenlernte. Der Einführungsfilm zeigteÂ 1 Frame pro Minute -Â ich konnte zusehen, wie der Bildschirm schwarz, dann weiß, dann wieder schwarz wurde, und schließlich die Szenerie ohne Flugzeug erschien, dann die Flugzeug-Bezeichnung, dann das Flugzeug selbst, kurzes Blinken, weiß, schwarz und so weiter&#8230;würg!</p>
<p>Von den Basis-Anforderungen <em>&#8220;1 GHz und 256MB-RAM&#8221;</em> sollte man Faktor 4 in allen Bereichen ansetzen, mit meinen 2GHz und 1 GB RAM (512 + 512) geht es bei den absolut geringsten Einstellungen der Rendering-Auflösung und Szenerie gerade so. Da bleibt aber kein Gebäude auf dem Platz&#8230;:-( Von Paris bleiben gerade mal zwei erkennbar, der Eiffelturm und noch ein anderes Hochhaus. Der Rest versinkt in schwach erkennbaren Matchflecken auf dem grünen Rasen. Blendet sich die Flugsicherung ein, so reagiert der Richtungsknopf &#8220;Heading&#8221; ein paar Sekündchen auf keinen Mausklick. Dafür sieht die Software jetzt schick nach Vista aus &#8211; Halbtransparenz hier und da. Also nach diesem Erlebnis werde ich wohl nie ein VistaÂ installieren, das ist mir zu grauselig!</p>
<h3>2009: Das Aus für den Microsoft Flight Simulator</h3>
<p>Vor zwei Wochen gab Microsoft bekannt, dass aufgrund der Sparmaßnahmen alle Entwickler vom Flight Simulator entlassen werden oder wurden. Insgesamt sind das wohl etwas 1200 Leute. Darunter war anscheinend keiner, der FSX gern gespielt hat, denn sonst wäre die miserable Performance in einem Test aufgefallen. <img src='http://www.lieber-linux.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Die Alternative: Flightgear</h3>
<p>Flightgear kann man für Windows mit etwa 150 MB Basis-Paket installieren. Daneben kann manÂ von der <a title="Flightgear" href="http://www.flightgear.org">Homepage von Flightgear</a> auf einer virtuellen Weltkarte Quadranten auswählen und herunterladen. Das Programm braucht unbedingt OpenGL, wer also eine ATI- oder nvidia-Grafikkarte sein eigen nennt, ist unter Linux womöglich auf propriätere Treiber der Hersteller angewiesen. Im Gegensatz zum Flight Simulator gibt es eine strikte Trennung zwischenÂ der Flug-Konfiguration und dem Flug an sich: Zunächst startet man ein kleines Extra-Programm zur Konfiguration, welches dann Flightgear mit allen nötigen Kommandozeilen-Parametern startet (Flugzeug, Startpunkt, WetterÂ und andere Optionen). Dadurch ist es wohl kaum möglich, dass sich der Flug in eine Art Story einbetten wird. Für eine kleine Runde reichts jedoch.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 288px"><a href="/bilder/090220-fgfs.jpg"><img title="Cessna 172 in Flightgear" src="/bilder/090220-fgfs-xs.jpg" alt="Cessna 172 in Flightgear: rustikal" width="278" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">Cessna 172 in Flightgear: rustikal</p></div>
<p>Flightgear präsentiert sich durchausÂ vergleichbar mit FS 2002 von der Grafik, Komplexität und Komfortabilität. An FS 2004 reicht es meiner Meinung nach nicht heran. Es gibt allerdings auch Features,Â  die hier als einmalig zu erwähnen sind wie der sehr spürbare Torque-Effekt bei Propeller-Maschinen (das Flugzeug driftet in die Propeller-Drehrichtung ab). Die Hardware-Anforderungen sind positiv wie FS 2002 bzw. FS 2004 und die Download-Größe sagt schon alles darüber aus. Das Schöne ist: Es wird ständig besser, schöner und im Kartenmaterial umfangreicher. Sollte ich in einem halben Jahr nochmal fliegen, werde ich mir wohl nochmal die neueste Version ziehen.</p>
<p style="float:none;clear:left;">
<h3>Fazit</h3>
<p>Alles in allem bleibt FS 2004 mein Favorit und ich werde die Software wohl nicht mehr hergeben. Wenn die Anforderungen einer Flugsimulator-Software nicht so verdammt hoch wären, würde ich es glatt in einer VirtualBox laufen lassen&#8230;;-) Daneben hoffe ich, dass Flightgear sich zur echten Konkurrenz aufschwingt. Vielleicht können ja ein paar <span style="text-decoration: underline;">talentierte</span> und frustrierteÂ Ex-FSX-Programmierer mithelfen? <img src='http://www.lieber-linux.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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