Nudge am 26.10.2013

Update auf Ubuntu 13.10

in Linux | Tags: 13.10, Kubuntu, Ubuntu

Vor ein paar Tagen habe ich mein Ubuntu – besser gesagt Kubuntu – noch schnell abends auf 13.10 aktualisiert, aber mal wieder zwischendurch vergessen, was ich beim letzten Update machen musste, um meinen elenden USB-Drucker zu reaktiveren… ist ja auch schon ein halbes Jahr her.

Zum Update selbst kann ich berichten, dass in meinem Fall (Lenovo Carbon X1) alles glatt lief. Zumindest, nachdem ich einige alte Kernel entfernt hatte. Die initiale 12.10 hat einfach zu wenig Platz für /boot angelegt, gerade einmal 229 MB. Was toll ist: Nach dem Suspend-to-Ram ist nun das WLAN noch schneller, eigentlich sofort wieder da. Das fetzt. Ob das Update überall so einfach ist, steht in den Sternen. Kubuntu hat ja einige Änderungen vom Ubuntu-Core nicht übernommen. Mir fiel auf, das viele boost-Bibliotheken entfernt worden sind. Das waren doch so einige.

Auf jeden Fall wird mein nächster Drucker netzwerkfähig sein, das steht schon mal fest. 🙂

 

Nudge am 24.10.2013

Scrum: Die Rolle Product Owner

in Projektmanagement | Tags: Product Owner, Scrum

Seit Juli arbeite ich für ein neues Team. Dort gibt es bereits einiges, was nach Scrum organisiert ist. Für das Potential “nach oben” habe ich mir überlegt, dem Team in Form von “Merkblättern” Unterstützung für die Rollen und Meetings zu geben, die es im Scrum-Framework gibt.

Das erste Merkblatt habe ich für die Rolle Product Owner erstellt. Diese Rolle ist eine der schwierigsten, da es sich sowohl um eine Art fachliche Führungsrolle im Projekt handelt, bei der sicherlich gute technische Kenntnisse enorm helfen, als auch um einen Kommunikator in alle Richtungen.

Und wo ich das Merkblatt schon mal erstellt habe, möchte ich Euch gern daran teilhaben lassen: Scrum-Rolle-Product-Owner zum Download.

Wenn ihr dazu Fragen oder Kritik loswerden wollt, ich würde mich freuen, davon zu hören. Lasst mich auch wissen, wie ihr das Merkblatt einsetzen konntet, wie die Reaktionen Eures Teams darauf waren und was auf dem Merkblatt noch fehlt oder gar falsch bzw. missverständlich ist.

Vermutlich werde ich als nächstes die Rolle ScrumMaster erstellen und dann die wichtigsten Meetings. Alles wird dann auch wieder hier erscheinen. Wenn alle Merkblätter beisammen sind, dann werde ich eine feste Seite dazu hinterlegen, so das ihr mit einem Link alles erwischen (und weiterempfehlen) könnt.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Nudge am 12.09.2013

JIRA: Greenhopper ist nun JIRA Agile

in Projektmanagement | Tags: Agile, Greenhopper, JIRA, Scrum

Ich habe heute meine JIRA-Plugins aktualisiert und bin nun in den Genuss der Umbenennung (*) von Greenhopper zum neuen JIRA Agile seit Version 6.3 gekommen.

Dabei finde ich eines erstaunlich, und zwar die auf der Atlassian-Seite nachzulesende Aussage “JIRA Agile makes sprint and epic information first class citizens.” Das klingt erstmal nach ein wenig Marketing-Bling-Bling, ist aber erstaunlich, weil es die bisher zweistufige Hierarchie von Vorgang und Unteraufgabe praktisch in eine dreistufige erweitert. Zwar ist das bisher in keiner Navigation visualisiert, aber man kann es sich schon gut vorstellen.

Der Einschränkung auf die beiden Stufen konnte man bisher mit Komponenten begegnen, die wie Tags funktionieren: Eine zeitlose Zuordnung zwischen Tickets und einem Label. Ein Ticket kann man dabei auch mehreren Komponenten zuordnen. Dadurch ergibt sich eine n:m-Beziehung. Ein Epic (dt. Epos, pl. Epen) ist im Gegensatz zur Komponente nicht horizontal, sondern vertikal über den Vorgängen organisiert. Dadurch lassen sich verschiedene User Stories zu einem etwas größeren Feature zusammenfassen, z.B. “Nutzerverwaltung” oder “Batch-Modus”. Man muss natürlich aufpassen, einen Epic nicht zu stark zur Komponente werden zu lassen (zum Beispiel mit einer Bezeichnung wie “Frontend”). Sonst ergeben sich Epic-Tickets, die ewig und drei Tage offen bleiben (und das versaut bekanntlich die schönen JIRA-Statistiken zur Durchlaufzeit :-)).

Was ich weiterhin bei JIRA Agile vermisse ist eine echte Integration in die “Standard-Struktur” der Vorgänge: Schätzungen im Planning Board (wir machen das auf Stunden-Basis) werden nicht in die geschätzte Zeit eingetragen, und ein in JIRA Agile angelegter Sprint ist  etwas anderes als eine Lösungs-Version. Wenn man also ein Scrum-Projekt mit JIRA Agile’s Planungshilfe organisiert, ist man wie bisher dazu verdammt, auch nur dieses Board für die tägliche Arbeit im Sprint zu verwenden. Die Burndown-Charts im Projekt zum Beispiel lassen sich nur auf einer “echten” Lösungsversion anwenden und bleiben dann leer. Trägt man dagegen eine Schätzung als Zeit am Ticket ein und organisiert die Tickets in Lösungsversionen, versteht wiederum das Agile Board nichts davon. Dann liegen alle Tickets ungeschätzt und ungeplant in einem riesigen Backlog. Nach wie vor gibt es also getrennte Welten. Schade, denn eine enge Integration war genau das Feature, worauf ich mich gefreut hatte (und dem Marketing-Bling-Bling eigentlich entnommen hatte).

Immerhin, es gibt einen Lichtblick im Dunkel der Nacht: Das Planning Board zeigt links neben dem Epic-Filter auch eine Liste der Lösungsversionen an, auf die man auch Tickets aus dem Backlog ziehen und ablegen kann. Vielleicht ergibt sich ja zumindest bei der zeitlichen Planung in den nächsten Releases eine gewisse Konvergenz.

 

Nudge am 01.05.2013

Zend Framework 2 – Los geht’s

in Buch-Tipps, PHP | Tags: Buch, Framework, PHP, Zend, ZF2

Alles neu macht der Mai! Ab heute werde ich mich dem Thema Zend Framework 2 (ZF2) widmen, welches ich bisher weitestgehend ignoriert habe. Die Ankündigung von Magento, auch die neue Version Magento 2 (zu erwarten vermutlich 2014) weiterhin auf ZF1 zu basieren, hatte mir zu einer Beschäftigung keinen Anlass gegeben.

Ich habe mir dazu die Lektüre von Ralf Eggert ausgesucht. Zufällig hatte ich mal einen Blick in dessen ziemlich aktuelles Buch (ZF Version 2.1.3) gewagt und für eine Code-Reduzierung seitens Magento sehr interessante Neuerungen wie zum Beispiel den Event-Manager oder die Dependency Injection entdeckt. Ich finde ein Buch sehr schön, denn ich mag ab und zu echtes Papier, nicht nur für Tickets an Kanban-Boards.

Nun gut, ich bin mal gespannt, wie Luigi diesmal seine Pizzen baut … und werde Euch nach der Lektüre ob einer Weiterempfehlung berichten.

Nudge am 28.04.2013

Ubuntu: Update von 12.10 auf 13.04

in Linux | Tags: 13.04, Muon, Raring Ringtail, Ubuntu, Update, Upgrade

Seit dem ich von Debian Testing auf Ubuntu, genauer gesagt Kubuntu, wechselte, war für mich die Computerei mit Linux in etwas ruhigeres Fahrwasser geraten. Statt dem Rolling Release von Debian, bei dem täglich mit neuen Paketen rechnen konnte, tauchte bei Kubuntu die gleiche Menge an Updates eher pro Woche auf und enthielt in der Regel nur keine Bugfixes. Nun stand mit der Erscheinung von Ubuntu’s neuer Version 13.04 namens Raring Ringtail allerdings das erste größere System-Upgrade bevor. Hier mein kleiner Erfahrungsbericht zum Update.

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Nudge am 28.01.2013

DB-Performance von Zend

in MySQL, PHP | Tags: MySQL, Performance, PHP, Zend

Ich wollte das schon immer mal loswerden, habe aber bisher nie die Zeit dazu gefunden: Zend_Db und vor allem Zend_Db_Table  sind lame. So. Früher habe ich schon oft überlegt, warum tust du dir diesen ganzen SQL-Kram immer noch an? Es gibt doch angefangen von PDO auch so bequeme Frameworks wie Zend, CakePHP oder Symfony mit Doctrine. Niemand muss doch mehr diesen Quatsch selbst hacken. Aber am Ende steht manchmal noch die Frage im Raum, ob man nun eine komplexe Infrastruktur benötigt oder einfach mal ein bisschen schnelleren Code verwenden sollte. Zu der Zeit, als ich die Überlegungen traf, kam es halt (in meiner Situation) auf jede Millisekunde an.

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Nudge am 17.10.2012

Vortrag von Robert Betz vom 15.10.2012

in Events, Lokales | Tags: Projektmanagement, Robert Betz, Transformationstherapie

Am Montag abend war ich bei einem sehr interessanten Vortrag von Robert Betz im Penta-Hotel.

Robert Betz ist Psychologe, Vertreter der sogenannten Transformationstherapie nach P’taah und ein ziemlich populärer wie auch wortgewandter Sprecher. Auf Youtube findet man viele seiner Vorträge und es gibt zig Bücher von ihm. Seine witzige und bildreiche Vortragsart macht dabei sicherlich einen großen Teil der Faszination um ihn aus.

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Nudge am 04.09.2012

kmscon – tolle Sache

in Linux | Tags: Kernel, Linux, Terminal, treiber

Ich freue mich gerade auf die demnächst zu erwartenden Ergebnisse der aktuellen Entwicklung ksmcon. Kmscon ist ein TerminalEmulator im Userspace. Terminals sind diese komischen Eingabebildschirme (“Konsole“), die per Strg+Alt+F1 bis F7 außerhalb des X-Systems liegen. Braucht eigentlich niemand mehr.

Das tolle daran sind aber zwei Dinge. Das erste schöne ist die Möglichkeit des Emulators, mit verschiedenen Fonts und mit Hardware-Beschleunigung zu arbeiten. Man könnte dort also direkt Japanisch (!) schreiben. Das erinnert mich an meine ersten japanischen Schreibprogramme unter DOS, die habe ich damals noch in Turbo Pascal verbrochen. Zum anderen finde ich aber toll, dass der Emulator im Userspace liegt. Das steht für mich für ein gutes, modulares Design und eine höhere Sicherheit durch bessere Kapselung vom Kernel-Code.

Denn insgesamt habe ich aktuell das Gefühl, der Kernel könnte eine kleine Verschlankung benötigen. Wenn ich die ChangeLogs auf kernel.org lese, habe ich den Eindruck, dass sich die meisten Änderungen auf Treiber beziehen. Dabei wäre es m.E. schön, wenn man einen “Kern”-Kernel hätte, also einen sehr schlanken und stabilen Code ohne spezielle Geräte-Treiber für Gadgets. Der Code dieses Kernels wäre nicht ganz so häufig Änderungen unterlegen und man müsste ihn auch bei Treiber-Updates nicht immer neu kompilieren. Dazu könnte man die Treiber-Module in einen separaten SourcePack oder gar verschiedene Packs auslagern, die man nur bei Bedarf kompilieren oder aktualisieren müsste.

 

Nudge am 25.08.2012

Super-Support-Reaktionszeit dank OTRS!

in Linux, Witziges | Tags: Chemitzer Linux-Tage, Linux, LPI, OTRS, Support

Als ich im März 2010 meine LPIC-1-Prüfung abgelegt habe, war ich mir nicht sicher, ob ich die beiden notwendigen Teilprüfungen an einem Tag ablegen durfte. Ich schrieb daher eine Mail an das LPI – das Institut, welches die Prüfungen hoheitlich verwaltet.

Und schon gestern erhielt ich erstaunlicherweise die Antwort! Ein Blick in den Header der Mail verriet mir, dass hier ein hoch-professioneller Support-Prozess dank OTRS im Gange ist.

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Ihre E-Mail mit folgendem Inhalt ist bei uns eingegangen:
 
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Hallo,
ist es möglich, beim Chemnitzer Linuxtag
beide Prüfungen, 101 und 102, am selben Tag
abzulegen (10:30 und 12:30)?
Vielen Dank
Mathias Lieber
 
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Wir werden Ihre Anfrage in Kürze bearbeiten.
 
Viele Grüße,
 
Customer Support LPI CE
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Hallo,
ist es möglich, beim Chemnitzer Linuxtag
beide Prüfungen, 101 und 102, am selben Tag
abzulegen (10:30 und 12:30)?
Vielen Dank
Mathias Lieber

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Wir werden Ihre Anfrage in Kürze bearbeiten.

Viele Grüße,

Customer Support LPI CE
Nudge am 25.08.2012

Scrum: Sprints in On-Off-Phasen

in Projektmanagement | Tags: Erkenntnis, Feedback, Projektmanagement, Scrum, Sprint, Team

Es ist ein zentrales Merkmal der Scrum-Philosophie, dass das Produkt in kleinen, überschaubaren Iterationen – den Sprints – verbessert wird. So kann der parallel stattfindende ErkenntnisProzess immer wieder zur Neuausrichtung der Entwicklung genutzt werden. So geht weniger Zeit für endlose Spezifikation oder die Implementation unnötiger Features verloren. Doch wie können die Erkenntnisse des jetzigen Sprint konkret im nächsten Sprint genutzt werden, wenn diese nahtlos aneinander gereiht sind? Dieser Übergang hat mich schon immer gedanklich beschäftigt. Daher hier ein Review meiner Erfahrung damit.

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